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Bundesland Niederösterreich
Bezirk Zwettl
Katastralgemeinde Zwettl
Postleitzahl A-3910
Telefonvorwahl 02823
Einwohner ca. 100
Wohngebäude 31
Meereshöhe 593 m
Koordinaten 48°40'44.8"N 15°13'12.2"E
Fläche 4,42 km2
Ortsvorsteher Trappl Monika (seit 2011)
angrenzende Dörfer Gerweis, Großkainraths, Bernschlag, Germanns, Kleinotten

 

 

Geografie und Geschichte


Das Dorf liegt auf einem hochgelegenen Terrain mit einer mittleren Seehöhe von 593m. Die Flächenausdehnung beträgt ca. 4,41 km2.

Am westlichen Rande des Ortes führt die Straße Zwettl-Schwarzenau (L67) vorbei. Hörmanns liegt an der Bahnlinie Martinsberg-Schwarzenau, besitzt aber nur eine unbesetzte Haltestelle. Da der Ort am Rande des TÜPL Allentsteig liegt, hat er nach Osten keine Verbindungswege. Hörmanns war ursprünglich ein Grabendorf mit Gartenackergrundstücken im Baublock.

Die Kapelle wurde 1857 von Maurermeister Loydolt aus Allentsteig erbaut und am 2. Dezember 1857 eingeweiht. Der Altar wurde 1856 von Tischler Wolfgang Pscheid aus Oberndorf angefertigt.

Gegenüber der Ortskapelle von Hörmanns steht seit 1940 das Kriegerdenkmal von Oberndorf, auf dem auch die Gefallenen des Ersten Weltkriegs aus Kühbach aufgelistet sind. Auf einer weiteren Steintafel werden die Namen der im Zweiten Weltkrieg gefallenen Hörmannser genannt.

Im 13. Jahrhundert, aus dem die ersten Nachrichten über diesen Ort stammen, gehörte Hörmanns zu dem ausgedehnten Besitz der Kuenringer. Heinrich II von Kuenring vergab es an das von ihm 1269 gestiftete Nonnenkloster Mailan (heute Altmelon).

 

 

Der Name


Der Name Hörmanns ist deutschen Ursprungs (Siedlung eines Hermann).
1270 - Hermannes
1319 - Hermans iuxta Oberndorf
1499 - Hermans.

 

 

Bevölkerungsentwicklung


alt

 

 

Der Walthers-Stein


In der Nähe des Dorfes Hörmanns befand sich das im 14. Jahrhundert verödete Dorf Walthers. Hier könnte nach einer von dem niederösterreichischen Heimatforscher Walter Klomfar entwickelten und von vielen namhaften Germanisten und Historikern unterstützten Theorie um 1170 Walther von der Vogelweide, der größte mittelhochdeutsche Spruchdichter und Minnesänger, zur Welt gekommen sein. Viele Indizien sprechen dafür. Das kam auch bei dem im Jahr 1995 in Zwettl abgehaltenen internationalen Symposion zum Thema "Walther von der Vogelweide und Österreich: Voraussetzungen und Umfeld" zum Ausdruck. Schon 1992 wurde auf dem Gelände des ehemaligen Dorfes Walthers ein Gedenkstein mit dem Ausspruch Walthers von der Vogelweide "In Österreich lernte ich singen und sagen" gesetzt und 1994 konnte einer der beiden historischen Dorfbrunnen ergraben und rekonstruiert werden.
 

 

Das Duell (Sage)


Zwischen der Mariensäule und dem 100 Schritt entfernten Eisenkreuz trafen ein Wilderer mit seiner Beute, einem Reh und ein Jäger aufeinander. Der Jäger hatte es auf den Wilderer schon lange abgesehen und schnitt ihm den Weg ab. Als sich beide auf Rufweite gegenüberstanden, kam es zu einem kurzen, aber heftigen Wortwechsel. Bald legte einer auf den anderen an, und fast gleichzeitig brachen die Schüsse aus den Vorderladergewehren. Beide Schützen sanken tödlich getroffen zu Boden.Dieser Vorfall ist der erste Nachweis solcher Schusswaffen in der Umgebung von Großglobnitz in Privatbesitz.
 

 

Fotos rund um Hörmanns


 

 

 

Notrufnummern
         
  122 Feuerwehr  
  133 Polizei  
  144 Rettung  
         
  112 Euro Notruf  
         
   Wer ruft an?
 Was ist geschehen?
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Intern